Gedanken zum Fasten | Part I

4 Okt

Gedanken zum Thema Fasten

  1. Jesus sagt:wenn ihr fastet. Dieses Wort bedeutet hier nicht falls, sondern,

zeitlich → wenn. Er geht also davon aus, dass wir fasten werden (Mt 6,16).

  1. Fasten war immer ein Bestandteil der Personen, die mit Gott gelebt haben.

Im Alten Testament

  • bei Nehemia als Trauer und Bitte um Führung und Gunst [Neh 1]

  • bei Esther, für Rettung ihres Volkes, für Gunst

  • bei Esra als selbst gewählte Demütigung, als gewählte Schwäche, für Gunst, geebnete Wege und Hilfe [Esra 8,21 ff]

  • bei Daniel aus Zerbrochenheit, Buße für sein Volk und Bitte um Verständnis [Daniel 10]

  • vor Eintritt in den Dienst, vollmächtigen Dienst, wie z.B. bei Mose

Im Neuen Testament

  • Johannes der Täufer

  • Jesus 40 Tage in der Wüste. Interessant ist die Tatsache, dass er voll des Geistes in die Wüste geht und in der Kraft des Geistes herauskommt. Danach startet sein mächtiger Dienst [LK 4]

  • wenn ihr fastet …

  • mehr Vollmacht über Mächte. Diese Art fährt nur aus durch Gebet und Fasten [MK 9,29]. Jesus hat Autorität über diese Macht, also lebt er in einem Lebensstil, in dem er immer wieder fastet

  • Jesus spricht von einer Zeit in der wir fasten als Sehnsucht nach dem Bräutigam. Wir fasten, weil wir uns nach ihm sehnen und mehr von ihm wollen.

  • Es ist tatsächlich so, dass wenn unser Fleisch schwächer wird, dann werden wir sensibler für den Geist und somit auch für die unsichtbare Welt

  • Derek Prince schreibt in einem Buch über Fasten1, dass wir Schwäche und Trauer wählen, als ein Zeichen, dass wir seine Stärke wollen und brauchen und seine echte tiefe Freude in unserem Leben suchen

  • Fasten ist ein Zeichen von Hunger. Die Tatsache, dass wir bereit sind auf etwas, was wir mögen zu verzichten, ist eine Art der Anbetung. Wir überreden Gott damit zu nichts, aber wir drücken aus, dass wir nicht satt sind.

Die Schrift lehrt uns klar, dass wer ihn sucht, ihn finden wird, wer sich ihm naht, dem naht er sich. Fasten ist ein Ausdruck, dass die Dinge dieser Welt mich nicht sättigen können

  • Fasten ist ein Ausdruck von Demut. Ich bin nicht reich, gesättigt und habe alles. Nein, ich bin bedürftig, hungrig und ich weiß, es gibt viel viel mehr im Leben mit dir und das will ich

  • Fasten kann ein Schritt des Gehorsams sein, weil Gott dich ins Fasten ruft.

1Derek Prince, Die Waffe des Betens und Fastens: Wie Christen Weltereignisse verändernd beeinflussen können, 4. Taschenbuchauflage 1994 (Biel-CH: Jugend mit einer Mission Verlag 1980), S.80.

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